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    Wer einen längeren Auslandsaufenthalt plant, steht oft vor der Frage, was dann mit der eigenen Wohnung passieren soll. Und auch für Wohngemeinschaften ist es wichtig, wie das Zusammenleben vertraglich ausgestaltet wird. Mit dem FORMBLITZ Untermietvertrag ...
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    Übergabeprotokoll als Anlage zum Mietvertrag. Ausgehändigt bei Übergabe der Wohnung, um den Zustand zu dokumentieren: Anzahl der Räume, Quadratmeterzahl, Gemeinschaftsnutzung von Sonderräumen, besondere Ausstattungsmerkmale, Schlüssel, ...
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    Für Studenten, Auszubildende, Berufspendler und viele andere ist es attraktiv, eine bereits möblierte Wohnung anzumieten. Beim Mietvertrag sind dabei einige Besonderheiten zu beachten. Mit dem FORMBLITZ-Mietvertrag über eine möblierte Wohnung steht ...
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    Ob laute Musik von den Nachbarn oder nervtötender Lärm von der Baustelle vor dem Haus: Es gibt viele Gründe, die einem den wohl verdienten Nachtschlaf rauben können. Mit diesem Musterschreiben können Sie sich bei Ihrem Vermieter über die ...
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    Auch als Mieter können Sie einen Mietvertrag jederzeit fristlos kündigen, unabhängig davon, welche Kündigungsfrist vertraglich vereinbart wurde. Für die Wirksamkeit einer solchen außerordentlichen Kündigung bedarf es allerdings eines ...
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    Mit diesem Musterbrief kündigen Sie als Mieter Ihren Mietvertrag und schlagen dem Vermieter einen oder mehrere Nachmieter vor. So können Sie versuchen, das Mietverhältnis schon vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zu beenden. Es ...
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    Mit diesem Musterschreiben für Mieter, deren Wohnungen unter das Mietrechtsgesetz (MRG) fallen, können Sie sich bei der Schlichtungsstelle über eine unangemessene Mietpreiserhöhung beschweren. Auch, wenn Sie eine neue Wohnung angemietet haben und ...
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    Gemäß § 1096 ABGB ist der Vermieter verpflichtet, die vermietete Sache in einem brauchbaren Zustand zu übergeben und erhalten. Mit diesem Musterbrief melden Sie beim Vermieter Mängel und andere Schäden beziehungsweise Defekte, damit diese ...
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Mieter sollten Anwendung des Mietrechtsgesetzes prüfen

Eine leitbaren Wohnung zu finden ist nicht immer einfach. Wer endlich fündig geworden ist und einen Mietvertrag abschließen will, sollte sich zunächst darüber erkundigen, ob die betreffende Wohnung unter den Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG) fällt. Achten Sie darauf, dass die Geltung des MRG auch im Mietvertrag selbst festgehalten werden sollte, um späteren Streit darüber zu vermeiden.

Alleiniger Mieter oder Mitmieter?

Wenn Sie mit mehreren Personen in eine Wohnung ziehen wollen, dann müssen Sie wissen, dass Mieterrechte in der Regel nur derjenige für sich beanspruchen kann, der als Mieter im Vertrag eingetragen ist. Diese Person haftet dann aber auch in voller Höhe für die Miete. Wenn Sie also mit Mitmietern in die Wohnung einziehen, dann klären Sie im Vorhinein, ob ein alleiniger Mieter im Vertrag stehen soll oder mehrere Mitmieter. Entscheiden Sie sich für die zweite Variante, müssen Sie bedenken, dass Sie zukünftig verbindliche Erklärungen nur gemeinsam abgeben können (beispielsweise die Kündigung des Mietvertrages).

Befristung oder unbestimmte Dauer?

Bevor Sie einen Mietvertrag abschließen, sollten Sie ebenfalls überlegen, ob das Mietverhältnis nur für eine bestimmte Dauer eingegangen werden soll oder ob ein unbefristeter Mietvertrag gewünscht ist. Wenn der Vermieter eine Befristung verlangt, dann darf diese in der Regel die Befristungsdauer von drei Jahren nicht unterschreiten. Ausnahme: Mietverhältnisse, die nicht unter das Mietrechtsgesetz fallen, beispielsweise in Ein- und Zweifamilienhäufern. Wird die Mindestbefristungsdauer nicht eingehalten, können Sie sich im Zweifel auf einen unbefristeten Vertrag berufen. Ist die Befristung jedoch korrekt formuliert, dann ist nur in Ausnahmefällen eine vorzeitige Kündigung möglich. Nur wenn der Mietvertrag eine Ausstiegsklausel enthält, können Sie die Wohnung dann vor Ablauf der Befristung wieder aufgeben.

Nicht jede Mietvertragsgebühr ist zulässig

Für den Abschluss des Mietvertrags fällt eine Mietvertragsgebühr an, die in der Regel der Vermieter zu bezahlen hat. Diese Gebühr wird in der Regel dem Mieter auferlegt. Die Höhe der Gebühr ist unterschiedlich. Im Fall von unbefristeten Verträgen handelt es sich um ein Prozent von der Summes des dreifachen Jahresbruttomietzinses. Dies gilt übrigens für Mietwohnungen ebenso wie für Geschaftsräume. Bei befristeten Mietverträgen, die kürzer als drei Jahre laufen, wird ein Prozent der gesamten Bruttomiete veranschlagt. Weitere Gebühren oder Bearbeitungshonorare darf der Vermieter oder die Hausverwaltung nicht von Ihnen verlangen. Denn Mietvertragserrichtungskosten sind jedenfalls bei Wohnraummietverträgen, die unter den Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes fallen, nicht zulässig. Sollten der Vermieter solche Forderungen stellen, können Sie den Betrag zurückverlangen.

Mietvertragsbedingung schriftlich fixieren

Allgemein ist zu raten, immer alle Bedingungen, die mit dem Vermieter besprochen wurden schriftlich im Mietvertrag festzuhalten. Häufig wird beispielsweise vergessen, dass Kellerabteil, das bei der Besichtigung gezeigt wurde, im Mietvertrag mit aufzunehmen. Achten Sie darauf, dass die Mietsache umfassend beschrieben wird. Sind bei der Besichtigung Mängel aufgefallen, so sollten auch diese im Vertrag festgehalten werden. Auf eine mündliche Versicherung des Vermieters darüber, dass die Mängel beseitigt werde sollte man sich in diesem Zusammenhang nicht verlassen.