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Gestalten Sie Ihr Vereinsleben selbst

Als Gründer eines Vereins kommen natürliche oder juristische Personen in Betracht. Auch Minderjährige können Vereinsgründer sein, sofern sie das 14. Lebensjahr vollendet haben. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist nicht Voraussetzung für die Vereinserrichtung. Die Gründung eines Vereins erfolgt in zwei Phasen. Zunächst kommt die Errichtung des Vereins, dann folgt die Entstehung des Vereins. Einen Verein errichtet man, indem man den Statut des Vereins aufsetzt, also die Gründungsvereinbarung. Hierzu kann man eine Vorlage zum Download benutzen, die einfach an die jeweils gewünschten Inhalte anzupassen sind. Die Gestaltung der Statuten steht den Gründern grundsätzlich frei. Allerdings gibt es Punkte, die in jedem Fall zu beachten sind. Wichtig in formaler Hinsicht ist zum einen, dass die Vereinbarung von Statuten von mindestens zwei Personen verfasst werden muss und bei der Vereinsbehörde schriftlich angezeigt werden muss.

Statuten des Vereins

Als Grundlage für die Organisation des Vereins sollten die Statuten gut durchdacht werden. Zwar haben die Gründer weitgehende Freiheiten, allerdings gibt es gesetzliche Anforderungen, die zu beachten sind. Der Name des Vereins muss beispielsweise so gewählt werden, dass man sofort einen Rückschluss auf den Zweck des Vereins ziehen kann. Es dürfen keine Abkürzungen oder Fremdwörter verwendet werden, der Name muss in deutscher Sprache verfasst sein. Der Name muss eigenständig sein, das heißt eine Verwechslungsgefahr mit anderen, schon bestehenden Vereinen darf es nicht geben. Deutlich beschrieben werden muss der Vereinzweck. Dieser kann beispielsweise in der Förderung bestimmter Sportarten liegen oder auch in der Unterstützung bestimmter hilfsbedürftiger Bevölkerungsgruppen. Die Mittel, mit denen der Vereinszweck verfolgt werden soll, müssen ebenfalls konkret beschrieben werden. Weitere organisatorischen Fragen, wie Beginn und Beendigung der Mitgliedschaft, Beschlussfassung der Organe oder Art der Streitschlichtung sowie Bestimmungen zur Auflösung des Vereins sind ebenfalls im Statut des Vereins festzulegen.

Entstehung des Vereins

Wenn die Statuten des Vereins bei der Vereinsbehörde eingereicht wurden, prüft diese, ob die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten wurde. Der Verein darf seine Tätigkeit erst dann aufnehmen, wenn das Prüfungsverfahren abgeschlossen wurde und einer positiver Abschluss vorliegt. Leider verläuft dies nicht immer reibungslos. Nach dem Einlangen der Errichtungsanzeige läuft eine Frist von vier Wochen. Innerhalb dieser Frist kann die Vereinsbehörde mit einem Bescheid die Gründung des Vereins verbieten. In Ausnahmefällen kann diese Frist auf sechs Wochen verlängert werden. Geht bis zum letzten Tag der Frist kein negativer Bescheid der Behörde ein, ist der Verein entstanden und gilt von diesem Zeitpunkt an als Rechtsperson. Die Daten des Vereins werden von diesem Zeitpunkt ab im Vereinsregister geführt. Falls die Behörde bereits vor Ablauf der vier Wochen eine ausdrückliche Einladung zur Aufnahme der Verein erteilt, kann die Vereinstätigigkeit schon früher aufgenommen werden.

Diese Unterlagen benötigen Sie zur Vereinsgründung

Formulare für die Errichtung Ihres Vereins können Sie aus dem Internet herunterladen. Zu nennen wäre die Anzeige der Vereinerrichtung, die von den Vereinsgründern eigenhändig zu unterschreiben ist, die Statuten des Vereins sowie die Anzeige der Bestellung der organschaftlichen Vertreter. Übrigens: Wenn organschaftliche Vertreter bereits bestellt sind, ist nicht nur der Zeitpunkt der Bestellung zu nennen, sondern auch ihre statutengemäße Funktion zu nennen. Die Kosten für die Anzeige richten sich nach der Länge der Statuten, betragen aber für die Beilage maximal 21,80 EUR. Hinzu kommt die Bundesgebühr, sowie die Bundesverwaltungsabgabe für einen positiven Bescheid. Falls der Bescheid negativ ausfällt, müssen Sie keine zusätzlichen Kosten für den Bescheid bezahlen.